Zeitreise in die Vergangenheit
Als die Glasmacher Hans Greiner und Christoph Müller am 10. Januar 1597 von Herzog Johann Casimir zu Sachsen-Coburg die Konzession für erste Glashütte in Lauscha erhielten, waren Sie sich sicherlich nicht bewusst, welche Vielfalt aus Glas im Laufe der nächsten vier Jahrhunderte entsteht.
Es hat über 250 Jahre gedauert bis der erste Glasbläser 1847 Nüsse und Früchte aus Glas geschaffen hat, die vermutlich als Voreiter für den Christbaumschmuck galten. 33 Jahre später wurde der Armerikaner Woolworth auf Lauscha aufmerksam und der Lauschaer Christbaumschmuck entwickelte sich zum Exportschlager. Noch heute wird der in Christbaumschmuck in Lauscha in kleinen Familienbetrieben traditionell hergestellt. Die Vielfalt ist scheinbar unermesslich und lässt keine Wünsche offen. Die Formen, in denen der formgeblasene Christbaumschmuck entsteht, sind teilweise mehrere Jahrzehnte alt und es verwundert manchen Besucher der Glasbläserstadt, wenn er Vögel, Trompeten, Pfeifen in den Geschäften entdeckt, die er noch aus Oma`s Stube kennt.
Ob Christbaumschmuck in den traditionellen Farben, in alten oder neuen Dekor und Formen, ob in glänzend, matt oder in Eislack, ob Ton in Ton abgestimmt oder kunderbunt ...... in Lauscha bleibt kein Wunsch unerfüllt. Aber nicht nur Christbaumschmuck findet man in der Glasbläserstadt. Auch Glastiere in unermesslicher Vielfalt, Glasvasen, Orchideenstäbe, Dekorkugeln für Fenster, Lichtmühlen, Fensterbilder sind nicht mehr wegzudenken und eine gute Geschenkidee. Aber auch die praktische Komponente darf nicht zu kurz kommen. Mit Bewässerungskugeln haben sie einen guten und dekorativen Babysitter für ihre Blumen und mit dem Goethebarometer haben sie immer einen Blick auf die Wetterlage. Eine Auswahl dieser Produkte finden Sie in unserem Onlineshop.
Als
eine der bedeutendsten Erfindungen soll das seit 1835 durch Ludwig Müller-Uri
entwickelte Menschenauge nicht unerwähnt bleiben. Noch heute werden in Lauscha
Augenprothesen nach individuell gefertigt.